Fata Morgana

Mai 13, 2007 in: Sonntags-Kolumne Autor: J. Lorch

In der 17. Woche habe ich an einer Tagung mit dem Thema „die neuen Eurocodes Stand Oktober 2006" teilgenommen, das Fazit fällt wenig erfreulich aus.

Wer über gewisse Dinge den Verstand nicht verliert, der hat keinen zu verlieren
(Lessing, Emilia Galottti, 4,7)

Es sind insgesamt 58 DIN EN - Ausgaben vorgesehen, die zusammen mit den Nationalen Anhängen im Jahre 2009 durch das DIN veröffentlicht und im Jahre 2010 bauaufsichtlich eingeführt werden sollen. Damit Sie die gigantische Papiermenge zuordnen können und wir eine gemeinsame Plattform für die zukünftigen Diskussionen besitzen, werde ich die wesentlichen Normen tabellarisch aufführen. Die Normen für Brücken, Kranbahnen, Silobauten, Bauzustände und die Berichtigungen zu den einzelnen Normen, die auch schon vorliegen, führe ich nicht auf.

Eurocode 0 Grundlagen    DIN EN 1990 Grundlagen
Eurocode 1 Einwirkungen DIN EN 1991-1-1 Nutz- und Eigenlasten                                                     DIN EN 1991-1-2 Brandeinwirkungen
                                         DIN EN 1991-1-3 Schneelasten
                                         DIN EN 1991-1-4 Windlasten
                                         DIN EN 1991-1-5 Temperaturlasten                                                             DIN EN 1991-1-7 Außergewöhnliche Last
Eurocode 2  Betonbau      DIN EN 1992-1-1 Grundlagen
                                         DIN EN 1992-1-2 Brandschutz
                                         DIN EN 1992-3 Stützbauwerke

Eurocode 3     Stahlbau    DIN EN 1993-1-1 Grundlagen
                                         DIN EN 1993-1-2 Brandschutz
                                         DIN EN 1993-1-8 Anschlüsse
                                         DIN EN 1993-1-9 Ermüdung
                                         DIN EN 1993-1-10 Stahlsortenwahl
                                         DIN EN 1993-1-3 dünnwandige Teile
                                         DIN EN 1993-1-5 Plattenbeulen

Eurocode 4   Verbundbau DIN EN 1994-1-1 Grundlagen
                                         DIN EN 1994-1-2 Brandschutz
Eurocode 5   Holzbau       DIN EN 1995-1-1 Grundlagen
                                        DIN EN 1995-1-2 Brandschutz
Eurocode 6 Mauerwerk    DIN EN 1996-1-1 Grundlagen
                                        DIN EN 1996-1-2 Brandschutz
                                        DIN EN 1996-2 Planung
                                        DIN EN 1996-3 Vereinfachte Regeln
Eurocode 7 Grundbau      DIN EN 1997-1 Grundlagen
Eurocode 8 Erdbeben      DIN EN 1998-1 Grundlagen
                                        DIN EN 1998-3 Beurteilung
                                        DIN EN 1998-5 Gründungen

Eurocode 9 Aluminium     DIN EN 1999-1-1 Grundlagen
                                        DIN EN 1999-1-2 Brandschutz
                                        DIN EN 1999-1-4 Trapezbleche

 

Ab hier bitte weiterlesen:

Brandschutz:

Lässt man dieses Horrorszenarium noch einmal vor dem geistigen Auge ablaufen, so fällt auf, dass jedem Eurocode mit Ausnahme des Grundbaues eine gesonderte Brandschutznorm zugeordnet wurde, insgesamt 7 gesonderte Normen. In diesen Brandschutznormen sind unzählige Formeln aufgeführt, die darauf warten , dass sie ausgewertet werden. Der Aufwand für eine so genannte Heißbemessung ist zukünftig enorm.

Gemäß HOAI Leistungsphase 4 ist der Brandschutznachweis eine besondere Leistung, die schriftlich gesondert beauftragt werden muss. Wir wissen aber alle, dass die Honorare frei vereinbart werden und die HOAI im besten Fall für Aufträge der öffentlichen Hand herangezogen wird. Die pauschale Beauftragung ohne genaue Leistungsbeschreibung und ohne Bezug auf die HOAI lässt die Frage offen, ob der konstruktive Brandschutz Teil des Standsicherheitsnachweises ist oder nicht. Sehr häufig wird zu Lasten des Tragwerksplaners entschieden. Es wird vor Gericht die Frage gestellt, wer ist in der Lage, diese Nachweise zu erbringen? Alle deuten selbstverständlich auf den Tragwerksplaner und der Richter macht ihn darauf aufmerksam, dass er seine Nebenpflicht, den Auftraggeber zu informieren, dass der Brandschutznachweis nicht im Angebot enthalten ist, nicht erfüllt hat und somit ist der Ball im Tor des Tragwerksplaners. 

Der Wärmeschutznachweis war zu Beginn auch eine gesonderte Leistung (HOAI Abschnitt X). Heute wird der Wärmeschutznachweis in der Regel kostenlos erbracht, wenn der Standsicherheitsnachweis beauftragt wurde. Es ist also nicht abwegig zu behaupten, dass der Brandschutznachweis das gleiche Schicksal erleidet.

In der Vergangenheit war der Nachweis des Brandschutzes im Holzbau, vor allem für die Verbindungsmittel, schon aufwändig. Der Umfang der Nachweise für die anderen Baustoffe hat nun das gleiche Format.

Klären Sie deshalb unbedingt im Vorfeld in Zukunft die Honorarfrage hinsichtlich des Brandschutzes eindeutig ab. Er kann eigentlich nicht mehr ohne zusätzliche Honorierung erbracht werden. Wer z.B. weiterhin Bemessungen nach DIN 1045:1988 durchführt, begeht zwar einen formalen Fehler, aber ein Mangel am Bauwerk wird häufig dadurch nicht erzeugt. Die Bemessung nach alten Normen führt Sie beim Brandschutznachweis mit an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit in die Haftungsfalle.

Erdbeben:

Erfreulich ist, dass auf keinen Fall der gesamte Eurocode 8 eingeführt wird, aber es bleiben immerhin noch ca. 260 Seiten übrig. Die DIN 4149:2005 umfasst 82 Seiten; d.h. diesem Thema werden auf jeden Fall weitere 178 Seiten hinzugefügt, eine Verdreifachung des Lesestoffes ist angezeigt. Wir wissen aber, dass die Forderungen der DIN 4149:2005 in der Praxis fast immer nicht beachtet werden. Durch die zusätzlichen 178 Seiten wird sicherlich die Verweigerungshaltung nicht aufgegeben. Es ist eher zu befürchten, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als dass der neue EC 8 zum Standardrepertoire der Tragwerksplaner gehören wird. Die nur schwer lösbaren Probleme beim Bauen im Bestand sind bei einer weiteren Verschärfung der Anforderungen überhaupt nicht mehr beherrschbar.

Holzbau:

Die DIN 1052:2004 soll wie berichtet im Jahr 2007 neu überarbeitet werden, was das auch immer bedeuten mag. Es ist sicherlich nicht nur eine redaktionelle Überarbeitung.  Die Übergangszeit endet am 31.12.2007. Im Jahr 2009 erscheint der Eurocode 5. Es muss die Frage gestellt werden, können dem Nutzer in so kurzer Folge zwei neue Normen zugemutet werden.  Die Antwort lautet: nein !!!!

Im Holzbau sind 90 % der Aufgaben in statischer Hinsicht einfacher Natur und diese Probleme lassen sich mit der alten DIN 1052 ohne Sicherheitseinschränkungen erledigen. Bei der Berechnung eines Dachstuhles benötigt man ein neues Sparrenprogramm und ein Durchlaufträgerprogramm, das die Bemessung einer Holzpfette ermöglicht. Diese beiden Programme sind nur deshalb erforderlich, weil sich die DIN 1055 Teil 4 und 5 geändert haben.

Man muss kein Prophet sein, wenn man behauptet, dass unter diesen Gesichtspunkten sich die DIN 1052:2004 am Markt nicht durchsetzen wird. Sie wird das gleiche Schicksal wie die DIN 4149 erleiden.

Das Paralleluniversum:

Die DIN 4149:2005 ist bei den Tragwerksplaner so bekannt wie die Stringtheorie mit ihrem elfdimensionalen Weltall, das im Quantenschaum schwimmt. Getrieben von einer gigantischen Bürokratie (die Beamtenschar in Brüssel hat sich in den letzten Jahren verdoppelt) werden die 58 DIN EN-Normen auf dem Verordnungsweg in Kraft gesetzt.

Die Institutsleiter an unseren Universitäten erforschen wissenschaftlich jahrelang Detailprobleme im Bauwesen und in den Normenausschüssen, die schon lange nicht mehr paritätisch besetzt sind, werden dann diese Details durch Kompromisse bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Im Nachgang versuchen dann die Auslegungsausschüsse eine kohärente Norm herzustellen. Die Ausschussmitglieder leben in einem Paralleluniversum, in dem die Gravitationskräfte so groß sind, dass sich die Zeitdilatation bemerkbar macht. Die riesige Papierflut der 58 DIN EN Normen beschäftigt den Leser nicht mehr mehrere Jahre, sondern sie kann in wenigen Tage abgearbeitet werden. Nach Einstein ist alles relativ, nur eine Frage des Standpunktes. 

Was tut der Tragwerksplaner? Er kauft sich keine rote Mütze und Trillerpfeife und fährt auch nicht nach Berlin wie die Ärzteschaft.  Er kauft sich ein neues Softwarepaket und schließt häufig zusätzlich einen Softwarepflegevertrag ab, der den Softwareherstellern die Möglichkeit bietet, ihre eigenen Fehler auf Kosten des Nutzers auszubessern. Warum übertragen wir nicht diese Verfahrensweise auf unsere tägliche Arbeit.

In der eingangs zitierten Tagung kam klar zum Ausdruck, dass an den technischen Vorgaben der Eurocodes nichts mehr zu ändern ist. Es kann nur noch auf die nationale Anhänge (NA) Einfluss genommen werden. In diesen NA können Details ergänzt werden, die nicht im Widerspruch zum betreffenden EC stehen. Es könnte z.B. festgelegt werden, dass Deutschland ein Gebiet von geringer Seismizität ist und somit eine Ausstiegsklausel für die Einführung des EC 8 gegeben ist.

Es ist schon 5 nach zwölf.

Visionen:

Auf der Sitzung haben die Anwesenden beschlossen unter der Federführung der Ingenieurkammer Baden-Württemberg, eine vereinsübergreifende Initiative zu gründen. Ziel ist es, Einfluss auf die NA-Fassungen zu bekommen. Die Ausschüsse müssen wieder paritätisch besetzt werden; d.h. Anwender müssen dort mitarbeiten können.

Jedes Mitglied im Ausschuss muss derzeit vorab 1050,00 € an das DIN abführen, ansonsten darf er nicht mitarbeiten. Die Nebenkosten muss das Mitglied selbst tragen. Wenn kein Verband oder Hochschule diese Kosten trägt, ist es nicht verwunderlich, dass der unabhängige Tragwerksplaner im Ausschuss nicht mehr vertreten ist.

Welchen finanziellen Beitrag pro Jahr ist der einzelne Tragwerksplaner bereit zu opfern, um eine anwenderfreundliche Normung zu bekommen. Es ist klar, dass dies ein längerfristiges Projekt ist. Kurzfristige Erfolge sind unwahrscheinlich.

Wenn wir 10 000 Ingenieurbüros aktivieren können, wäre ein Betrag pro Person und Jahr von ca. 60,00 € erforderlich. Meines Erachtens ein überschaubarer monatlicher Beitrag von 5 €.

Ich mache deshalb den Vorschlag, schreiben Sie an uns eine kurze E-Mail () und signalisieren uns, dass Sie diese Initiative finanziell unterstützen würden. Sprechen Sie andere Ingenieurbüros an, dieser Aktion beizutreten. Wir versichern Ihnen, dass wir Ihre E-Mail Adresse nicht kommerziell nutzen werden.

Selbstverständlich ist dieser erste Schritt für Sie unverbindlich, wir wollen die Trägheitsmasse der Anwender ausloten und ob es Sinn macht, diese Initiative weiter voran zu treiben.

Man kann neben dem Paralleluniversum auch von ganz anderen Visionen heimgesucht werden. Bei der derzeitigen Klimaschutzhysterie in Deutschland ist man geneigt zu glauben, dass in Baden-Württemberg eine zweite tropische Sintflut bevorsteht.

Vor 183 Millionen Jahren zerfiel der Kontinent Pangäa und der dadurch entstehende Atlantik überflutete von Norden Deutschland und gleichzeitig durchbrach das Tethys-Meer von Süden die Landbarrieren. Baden-Württemberg wies nun für lange Zeit ein tropisches Klima aus. Es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass im Fall einer erneuten Sintflut die Normenausschussmitglieder auf der Burg Hohenzollern bei Hechingen evakuiert werden sollen. Dort in der Abgeschiedenheit müssen sie dann die Auslegungen der 58 DIN EN Normen in Steintafeln meißeln, damit jede weitere Änderung dieser Auslegungen mit schwerer körperlicher Arbeit verbunden ist.

Es wurden 5 Kommentare abgegeben.

am 16. Mai 2007 um 16:44

1

Nachdem man es bei der neuen DIN- Generation verpasst hat, von der ausführenden Seite Einfluss zu nehmen, sollten wir die Chance ergreifen, bei der Einführung der Eurocodes mitzuwirken. Ohne finanzielle Unterstützung wird es nicht gehen. Jeder, der mit den Eurocodes später arbeiten muss, sollte jedoch ein berechtigtes Interesse haben, dass hier baupraktische Werke eingeführt werden.

am 24. Mai 2007 um 15:59

2

Die Reaktionen auf meine letzte Sonntagskolumne waren erstaunlich. Wir haben wiederum den viel zitierten Wert von 99,9% erreicht. 1‰ der erforderlichen Bauingenieure haben eine Absichtserklärung die Initiative zu unterstützen per E-Mail an uns geschickt. Aber 99,9% sind der Meinung, es besteht kein Handlungsbedarf. Die gefühlte Situation steht im Widerspruch zur täglichen Praxis, aber man muss diese Entscheidung akzeptieren.

Der Einwand, dass die Ziele vorab nicht eindeutig definiert waren, ist nicht zutreffend. Der Weg ist das Ziel. Wir wollten die Bereitschaft der Ingenieure testen und dann mit einem starken Mandat im Rücken, die Ziele und die einzelnen Schritte festlegen. Erst dann wäre eine verbindliche Zusage von Ihnen notwendig gewesen.

am 25. Mai 2007 um 10:40

3

Sehr geehrter Herr Lorch,Sie können sicher sein, daß die
Berechtigung und Notwendigkeit für Ihre Initiative umgekehrt
proportional zur bisherigen Reaktion darauf ist.

Es ist höchste Zeit,daß jemand aus dem Kreis der Prüfingenieure
diese seltsame Omerta durchbricht.

Das Ziel der Initiative kann auch nicht sein in die geistige Onanie
der Normenauschüsse mit einzusteigen.

Wie der Nationale Anhang (NA) des Normenwahnsinns aussehen
könnte, hat Prof. Dr.Zilch persönlich am Schluß eines erbärmlichen
Seminars zur Einführung von DIN 1045-1 bereits vor mehr als 2
Jahren nahezu wörtlich formuliert:

“ Sehen Sie diese Regeln nur als erweitertes Angebot,als zusätzliche
Möglichkeit an,Sie müssen diese ja nicht anwenden !”

Ich kann nicht erkennen,wo ein sauberes, nachvollziehbares ingenieur-
mäßiges berechnen und konstruieren eines Bauvorhabens mit
einfachen,seit Jahrzehnten gewachsenen und erprobten Regeln den
Absichten des EC widersprechen sollte.

Wenn die schlauen Normenmacher diesbezüglich im Einzelfall nachweisbar andere Erkenntnisse haben (z.B. angeblich auf einmal beim Brandschutz
oder bei der Durchstanzbewehrung-oder sind es hier z.B. nur die
Dübelleistenhersteller ??-.........,) müssen sie es laut und deutlich sagen.

am 27. Mai 2007 um 20:46

4

Nur wenige Jahre vor dem Erscheinen der Eurocodes noch schnell vorab die nationale Normung auf eine Basis analog zum Eurocode umzustellen war wirklich nicht klug.
Auf Fortbildungsseminaren, z.B. Grundbau, hört man: “Die neue Norm wurde anhand der alten kalibriert.” Wenn es denn nichts wesentliches Neues gibt, wäre Zurückhaltung der Normenausschüsse ratsam gewesen.
Einen wesentlichen Einfluss in einem Normungsausschuss wird man nur durch aktive Teilnahme und Legitimation durch einen bundesweiten Interessensverband, z. B. Bundesingenieurkammer, erreichen können.

am 19. Juni 2007 um 22:21

5

Als Anfang der 90er Jahre die ersten Entwürfe der Eurocodes herauskamen war mein Eindruck, dass in diesen Normen jetzt endlich mal eine fundierte Bemessungshilfe vorliegt, die auch für etwas komplexere Systeme anwendbar war. Unschön war “nur” dass man mit den Lastfallbeiwerten und Kombinationen leicht den Überblick verlieren konnte.

In den folgenden Jahren wurden die Eurocodes meiner Meinung nach systematisch verschlechtert indem man versucht hat, sie an allzuviele Partikular-Interessen anzupassen und heute ist mit der Öffnung der Materialgüten in den nationalen Anhängen der ursprüngliche Sinn eigentlich schon verloren gegangen.

Trotzdem, wer häufiger im Ausland arbeitet, wird die klare Basis der Eurocodes gegenüber der Vielzahl von unterschiedlichen Vorschriften begrüßen und wenn man beobachtet, mit welchem Eifer die Eurocodes international angewendet werden, sollte sich auf die neuen Regelungen einlassen und an ihrer Verbesserung mitarbeiten.

Software kann eine Unterstützung der Normung sein, wenn die Normen klar strukturiert sind. Dann sammelt sich in der Software über die Jahre das Wissen aller Anwender. Wenn die Normen aber unvollständig oder mehrdeutig sind, dann kann die Software diesen Zustand nur verschlimmern. 

Die Normenausschüsse müssten deshalb geöffnet werden, für praktische Ingenieure und auch für die Leute, die eine Norm in Programme umsetzen müssen.

PS: Nicht jeder Ingenieur liest ständig im Internet, aus einer Rücklaufquote kann man ganz gewiss nicht den Schluss ziehen, dass das Thema niemanden interessiert.

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